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Sonntag am Sonnabend

Das RND produziert das neue Wochenendjournal der MADSACK Mediengruppe.

Während der letzten Tage und Wochen spürte man im Newsroom des RND, das etwas Neues in der Luft liegt. Immer wieder trafen sich an den Desks und in den Kreativbüros kleine Grüppchen, um über ausgefallene Ideen für Artikel und Rubriken zu philosophieren. Irgendwann tauchten dann ganz andere Zeitungsseiten in unserem Redaktionssystem auf. Schnell war klar: Hier handelt es sich um Seiten, die versuchen, einen anderen Dreh zu finden. Was im tagesaktuellen Geschäft oft nicht möglich ist, soll hier Raum finden.

Mit dem „sonntag“ erscheint heute zum ersten Mal ein gemeinsames Wochenendjournal für die Zeitungstitel im Verbund der MADSACK Mediengruppe. Es erreicht mehr als zwei Millionen Leser, unter anderem in Hannover, Leipzig, Potsdam, Kiel und Dresden. Die Gesamtauflage des vom RedaktionsNetzwerk Deutschland konzipierten und produzierten Magazins liegt zum Start bei rund 640 000 Exemplaren.

Sonntag - Das Wochenendmagazin

Die Titelseite des "sonntag" vom 27. Juni 2015.

Auf insgesamt acht Seiten werden in den jeweiligen Formaten der angeschlossenen Zeitungshäuser (Berliner Format, Rheinisches Format, Nordisches Format) Themen aus den Bereichen Gesellschaft, Lebensstil, Freizeit und Kultur beleuchtet. „Bei der Entwicklung des Magazins haben wir uns optisch und stilistisch stark an einer neuen Generation von Wochenzeitungen bzw. Wochenendtiteln orientiert“, sagt Dany Schrader, Chefin des RND-Teams „Leben“. An ihrem Desk entstand das inhaltliche Konzept für den „sonntag“, das dazu passende frische, luftige Layout hat RND-Art-Director Michael Pohl entworfen.

In jeder Ausgabe des Journals gibt es ein Schwerpunktthema, das ausführlich und vor allem hintergründig auf einer Panoramaseite entfaltet wird. In der ersten Ausgabe geht es um den langsamen Abschied vom Bargeld in Europa. RND-Chefredakteur Matthias Koch nennt diese Geschichten augenzwinkernd Rotweinthemen. „Das sind Dinge, bei denen wir uns vorstellen, dass unsere Leser darüber auch in ihrer Freizeit mit Freunden diskutieren, im Garten oder am Kamin“, sagt Koch. Mit solchem Lesestoff könne die gedruckte Zeitung zudem eine ihrer größten Stärken ausspielen: in Form von genussvoller Entschleunigung in einer durch elektronische Info-Häppchen übersättigten Zeit.

Neben dem großen Panorama-Thema gibt es im „sonntag“ viele weitere feste Rubriken, etwa die Interview-Serie „Mal ehrlich“. Interessante Persönlichkeiten wie Helen Mirren, Andy Borg, Dana und Emma Schweiger sowie Sigmund Jähn standen dem RND-Team dafür schon Rede und Antwort. Platz für Perspektiven in Form von Gastbeiträgen prominenter Autoren bietet die Rubrik „Weiter denken“, während auf anderen Seiten Trend- und Stil- sowie Technikthemen Platz finden.

Das neue Wochenendjournal aus dem Hause MADSACK verfolgt seinen modernen Ansatz übrigens nicht nur auf dem gedruckten Papier. Mithilfe der kostenlosen Smartphone-App „Magicpaper“ werden einige Artikel lebendig. Möglich machen dies sogenannte „Augmented Reality“-Elemente. Sobald das Smartphone bei gestarteter App über entsprechend gekennzeichnete Fotos gehalten wird, werden zusätzliche multimediale Inhalte wie Videos und Bildergalerien aufgerufen. Ein bisschen Zauberei, die den etwas anderen „sonntag“ noch abwechslungsreicher gestaltet.