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47 Millionen Hackerangriffe auf die Bundeswehr

Die Bundeswehr wird millionenfach zum Ziel gefährlicher Hacker-Attacken.

Bis Anfang Dezember 2016 registrierte das Bundesverteidigungsministerium im vergangenen Jahr mehr als 47 Millionen unberechtigte oder schadhafte Zugriffsversuche. 9 Millionen Angriffe wurden von der Bundeswehr der „Gefahrenstufe hoch" zugeordnet – eine halbe Million mehr als im gesamten Jahr 2015. Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Bei Auslandseinsätzen gab es 58 000 Attacken, von denen 21 000 als besonders gefährlich eingestuft wurden.

Der „Gefahrenstufe hoch“ rechnet die Bundeswehr Cyber-Attacken zu, bei denen es nicht gelingt, den Zugriffsversuch durch herkömmliche Virenschutzprogramme oder Firewall-Syteme abzuwehren. Nach Angaben des Ministeriums erlitt die Truppe durch die Angriffe bislang keine Schäden.