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Bundesumweltministerin will bessere Warnsysteme für Starkregen

Nach den jüngsten Starkregenfällen in Deutschland mit Millionenschäden und Todesopfern verlangt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) neue Vorsorgemaßnahmen.

Den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Montag-Ausgaben), sagte die Ministerin, die Behörden sollten sich "für akute Überschwemmungsgefahren durch Bäche und kleine Flüsse noch besser wappnen". Dazu könnten neue Frühwarnsysteme gehören, aber auch neue Katastrophenszenarien für Polizei, Zivilschutz und Feuerwehr.

Für die großen Flüsse Rhein, Donau, Elbe, Oder und Weser gebe es nationale Vorsorgeprogramme. „Bestürzend an den jüngsten Überschwemmungen ist aber, dass sie nicht an Flüssen stattfanden, sondern sich kleine Bäche in reißende Ströme verwandelten", sagte die Ministerin. 

Die Politik müsse sich vorsorgend auf diese neue Situation einstellen. Man dürfe zwar nicht jedes Starkregenereignis unmittelbar auf den Klimawandel zurückführen. „Aber klar ist: Die Anzahl und die Intensität extremer Wetterlagen in Mitteleuropa nehmen zu, das sind Zeichen für einen Klimawandel.“ Der natürliche Lauf der Jahreszeiten sei erkennbar durcheinander geraten.