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Buntstifte-Verbot? EU-Kommission wehrt sich gegen Kritik

Die Europäische Kommission hat die Verschärfung der Grenzwerte für Blei in Spielzeug gegen Kritik verteidigt.

„Wir kümmern uns um die Sicherheit unserer Kinder – und zwar mit der vollen Unterstützung der Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschlands“, sagte Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zuvor hatte die „Bild“ berichtet, die EU verbiete mit der Regelung, die ab 2018 gelten soll, fast alle Buntstifte und Wasserfarben.

Dies entspreche nicht der Wahrheit, erklärte Kühnel. Tatsächlich gebe es zwar bei Fingerfarben, Buntstiften und Wasserfarbenkästen einige wenige Produkte, die die neuen Grenzwerte nicht einhielten. 70 bis 80 Prozent dieser Produkte erfüllten allerdings bereits die strengeren Grenzwerte, einschließlich der von außerhalb der EU importierten Produkte. Zudem sei der Vorschlag zur Verschärfung der Grenzwerte für Blei in Spielzeug von den Mitgliedstaaten beschlossen worden, auch von der Bundesregierung, erklärte Kühnel.