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CDU-Außenpolitiker Röttgen: EU sollte gegenüber Briten nicht beleidigt tun

Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, rät der EU und der Bundesregierung von konfrontativen Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien ab.

„Wir Europäer sollten klar sagen, dass eine enge Partnerschaft zu Großbritannien in unserem Interesse liegt. Wir sollten nicht unsererseits die Rolle des Beleidigten annehmen und den Briten aus taktischen Gründen Anforderungen stellen, die sie nicht erfüllen können“, sagte der CDU-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Wir sollten vernünftiger sein als die Briten“, forderte Röttgen.

Die EU-Kommission und die Regierungen der verbleibenden Mitgliedstaaten dürften an den Briten kein Exempel statuieren. „Wir sollten die tatsächliche Schwäche und Ratlosigkeit der Briten berücksichtigen und das geopolitische Umfeld des Brexit nicht aus dem Blick verlieren: Je weiter die Briten sich von uns entfernen, desto schwächer wird Europa“, sagte Röttgen dem RND.