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CDU-Generalsekretär Tauber attackiert den Koalitionspartner SPD

Die CDU hält ihrem Koalitionspartner SPD vor, keine seriöse Politik zu machen.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber bezieht sich dabei in einem Interview mit den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland  insbesondere auf die Außen-, Sicherheits- und Europapolitik. „Dass Außenminister Steinmeier der Nato Säbelrasseln vorwirft, ist ungeheuerlich.“ Das würde man bei der CDU so nie hören. „Auch beim Thema Europa setzen wir auf Ernsthaftigkeit, während die SPD-Spitze ein von Praktikanten zusammengeschustertes Zehn-Punkte-Papier raushaut“, ergänzte Tauber. „So kann man doch keine seriöse Politik für Deutschland machen.“

Das liege auch daran, dass es „schwierig“ sei, Ernsthaftigkeit und Sigmar Gabriel zusammenzubringen. Insgesamt sei die SPD zwar kein unseriöser aber doch „ein sehr anstrengender Regierungspartner“. Das liege auch daran, dass es zum Markenkern der SPD geworden sei, Dinge in einer Regierung mitzuentscheiden, um dann hinterher so zu tun, als habe man mit den Ergebnissen dieser Politik nichts zu tun. Das sei schon bei der Agenda 2010 so gewesen. „Das ist jetzt wieder so: Deutschland steht so gut da wie noch nie – aber die Sozis reden alles schlecht.“  Auch deshalb sei es „für die Union wichtig, sich aus der teilweise liebevollen, teilweise panischen Umklammerung der SPD zu befreien“, forderte Tauber. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 meinte der CDU-Generalsekretär auf die Frage nach dem für die Union idealen SPD-Kanzlerkandidaten:  „Ralf Stegner wäre mir ein Quell steter Freude.“