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DLRG befürchtet starke Zunahme von Badeunfällen von Flüchtlingen

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) befürchtet in diesem Sommer eine starke Zunahme der Badeunfälle von Asylbewerbern.

Bereits im vergangenen Jahr ertranken 27 Flüchtlinge in deutschen Badegewässern. „Wir befürchten, dass diese Zahl 2016 weiter ansteigt“, sagte DLRG-Präsidiumsmitglied Frank Villmow dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Badeseen sind ein billiges Freizeitvergnügen und viele Flüchtlinge kennen das Risiko der Seen nicht. Das fehlende Gefahrenbewusstsein ist ein Riesenproblem, hier müssen wir viel Aufklärungsarbeit leisten.“ Die DLRG fordert Unterstützung, um Asylbewerber vor den Gefahren des Wassers zu warnen. „Es braucht Kampagnen und Badekapazitäten. Wir bieten Schwimmkurse an. Aber wir haben gar nicht die Hallenkapazitäten, um das flächendeckend zu tun.“