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Daniel Brühl: "Ich bin eher der altmodische Typ"

Schauspieler Daniel Brühl hält nicht viel von Social Media: "Mich überfordert dieses ganze Gedöns. Ich will nicht alles mit der Welt teilen und zu allem meinen Senf dazugeben."

Das sagte der 37-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören. Er sei wohl eher der "altmodische Typ", so Brühl, der von Donnerstag an in der deutschen Komödie "Ich und Kaminski" im Kino als egomanischer Kulturjournalist zu sehen ist. Es habe ihn besonders gereizt, mit seinem einstigen Schwiegersohn-Image zu brechen, das ihm seit "Good Bye, Lenin!" anhänge: "Ich habe mir vorab gezielt Filme angeschaut, in denen Unsympathen mitspielen, Jack Nicholson ist da ein guter Kandidat."

Durch  Filme wie "Inglourious Basterds" oder "Rush" ist Brühl inzwischen nach eigenen Worten genauso auf internationalem Kinoparkett zu Hause. Mit Hollywoodgrößen wie Scarlett Johansson oder Jeremy Renner habe er nur gute Erfahrungen gemacht: "Die sind alle richtig enthusiastisch auf mich zugekommen, haben mich über deutsche Filme ausgequetscht oder zu Basketballspielen mitgenommen", sagte Brühl dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Beim Dreh zum jüngsten "Captain America"-Spektakel in Berlin habe er den Fremdenführer für die Prominenz gespielt.