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De Maiziere: Wir müssen ein paar harte Bilder aushalten

"Unser Ansatz ist richtig": Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat Kritik am Flüchtlingsabkommen mit der Türkei zurückgewiesen.

"Auch wenn wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen, unser Ansatz ist richtig", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland. Mit der Rückführung von Flüchtlingen aus Griechenland in die Türkei entziehe man den Schleppern das Geschäftsmodell. Griechenland brauche bei der Umsetzung der neuen Regeln noch eine Eingewöhnungszeit. Jeder Flüchtling, der einen Asylantrag stelle, solle aber von den griechischen Behörden ein individuelles Verfahren erhalten.

Aufgeschlossen zeigte sich de Maiziere für Vorschläge der EU-Kommission, die Asylpolitik stärker von der nationalen auf die europäische Ebene zu verlagern: "Das liegt im deutschen Interesse, damit die Lasten in Europa gleichmäßiger verteilt werden." Jetzt gehe es darum, Details zu prüfen und auf EU-Ebene erste Eckpunkte zu beschließen – "und zwar möglichst noch unter niederländischem Vorsitz".

Am 1. Juli geht der Ratsvorsitz in der EU von den Niederlanden auf die Slowakei über.