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De Maiziere belebt die Debatte um die deutsche Leitkultur

Bundesinnenminister Thomas de Maizière belebt die Debatte um die deutsche Leitkultur.

Wörtlich sagte er den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland: “Je selbstsicherer, je selbstbewusster wir in unserer Freiheit, unserer Kultur, unserer Herkunft sind, umso eher sind wir imstande, tolerant zu sein und Integration gelingen zu lassen.“  Toleranz gegenüber Fremdem entstehe, wenn man sich seiner eigenen Position sicher sei. Ein fest verankerter Christ beispielsweise wird weniger Angst vor Überfremdung durch Muslime haben, „als jemand der keine ethische Verankerung hat“.

Der Minister erwartet, „dass alle, die hier leben wollen,  die deutsche Kultur kennen und unsere Grundwerte akzeptieren. Jeder sollte wissen, was in Auschwitz passiert ist und jeder sollte das Existenzrecht Israels akzeptieren. Jeder sollte unsere Kultur, unsere großen Dichter, unsere Architektur kennen. Von jedem erwarte ich Respekt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft“.