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Dietmar Woidke dankt Syrern für "entschlossenes Einschreiten"

Nach der Verhaftung eines syrischen Terrorverdächtigen in Leipzig hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke den Flüchtlingen, die den Mann der Polizei übergeben hatten, Anerkennung und Dank gezollt.

"Ich bin sehr froh, dass der mutmaßliche Attentäter festgenommen werden konnte. Mein Dank gilt dem Einsatz der Polizei, darunter den beteiligten Kollegen aus dem Land Brandenburg", sagte Woidke dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Ganz besonderer Dank gilt aber auch unseren syrischen Mitbürgern, die mutig und entschlossen gehandelt haben - und für die es ganz klar war einzuschreiten" fügte der Sozialdemokrat hinzu.

Unterdessen wächst die Kritik an Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU), der die Verdienste der Flüchtlinge in einer ersten Einlassung nicht eigens erwähnt hatte. "Ich finde es unerhört, dass der sächsische Innenminister den Flüchtlingen nicht dankt", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner dem RND. Stegner forderte eine "Belohnung und besondere Würdigung" der Flüchtlinge.