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"Digitale Selbstentblößung" – Facebook-Kontrolle bei Einreise in die USA

Nach den Einreisebeschränkungen für Muslime warnen Datenschützer nun vor allgemeinen Verschlechterungen im Reiseverkehr mit den USA. Problematisch erscheint vor allem die Abfrage von Facebook- und Twitter-Namen, die aktuell noch auf freiwilliger Basis ist.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar befürchtet einen „Zwang zur digitalen Selbstentblößung unbescholtener Personen“ bei der Einreise in die USA. Das würde „die informationelle Selbstbestimmung und die kommunikativen Freiheitsrechte des Einzelnen weithin aufheben“, sagte Caspar dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Einem Bericht des Fernsehsenders CNN zufolge plant US-Präsident Donald Trump, ausländische Besucher generell anzuhalten, ihre Social-Media-Zugänge sowie ihre Telefonkontakte und Browser-Historie bei der Einreise in die USA offenzulegen. Ausländern, die sich weigern, soll Einreise verweigert werden können.