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FDP-Schatzmeister Solms will Alterspräsident des Bundestags werden

FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms ist der Ansicht, auch ein von der AfD kommender Alterspräsident des nächsten Bundestages müsse von überzeugten Demokraten verkraftet werden.

Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte der 76-jährige Solms, „echte Demokraten würden auch damit fertig“. Allerdings rechnet sich Solms selbst beste Chancen aus, dem nächsten Bundestag anzugehören und damit nächster Alterspräsident zu werden.

Solms erklärte, er wolle auf Platz drei der hessischen Landesliste antreten. Der Wiedereinzug der FDP sei „bei entschlossenem Kampf auf jeden Fall zu gewinnen“.

In diesem Fall wäre Solms nach derzeitigem Stand der nächste Alterspräsident des Parlaments, da der ebenfalls kandidierende brandenburgische AfD-Politiker Alexander Gauland ein Jahr jünger als der Liberale ist. Er selbst trete aber an, „ohne an die Option Alterspräsident zu denken“. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hatte zuvor die Möglichkeit in den Raum gestellt, man könne zur Unterstützung von Solms in dessen Wahlkreis eine Erststimmen-Kampagne für den FDP-Bewerber starten, um Gauland die Möglichkeit der Auftaktrede im Bundestag nach der nächsten Wahl zu nehmen. Solms nannte dies „eine wohl scherzhaft gemeinte Hilfe“. Wenn die FDP die Herausforderung annehme „bin ich mit fünf Prozent und mehr drin im Bundestag und für mein Geburtsdatum kann ich doch nichts“.