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Felix Sturm: "Wer hierherkommt, hat sich zu benehmen"

Nach den sexuellen Übergriffen durch nordafrikanische und arabische Männer in der Kölner Silvesternacht fordert Profiboxer Felix Sturm: "Das sind Kriminelle. Die gehören hart bestraft."

Profiboxer Felix Sturm will sich seinen WM-Gürtel nach der Niederlage im vergangenen Mai gegen Fjodor Tschudinow im heutigen Rückkampf zurückholen. In einem Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland äußerte der Muslim seine klare Meinung zum Thema Terror und Angst. Nach den sexuellen Übergriffen mehrerer Hundert nordafrikanischer und arabischer junger Männer in der Kölner Silvesternacht forderte er: "Das sind Kriminelle. Die gehören hart bestraft. Wer hierherkommt, hat sich zu benehmen und unsere Gesetze und Gesellschaft zu akzeptieren. Ansonsten raus mit ihm! Ich glaube, ich wäre durchgedreht, wenn einer das mit meiner Frau gemacht hätte."

Der Muslim weiter: "Das Wort Dschihad steht für eine Herausforderung und nicht für den angeblichen 'Heiligen Krieg', für den es immer wieder missbraucht wird. Leider auch von den Terroristen. Und deshalb bedeutet für mich der Dschihad in dieser Zeit vor allen Dingen eine Prüfung für den Islam, eine Prüfung für jeden anständigen Muslim, seinen Glauben nicht zu verlieren und sich nicht missbrauchen zu lassen!"

In dem Interview sprach Sturm auch über seine im Jahr 2006 verstorbene Mutter – und verriet, dass sie ihm, als er 16 Jahre alt war, das Leben gerettet hatte. Mit Mandelentzündung war er ins Krankenhaus gekommen. "Ich konnte kaum mehr atmen", erzählte Sturm. "Meine Mutter verließ gerade das Zimmer, als mir plötzlich die Luft vollends wegblieb und mir gelb vor Augen wurde. Ich konnte mich nur noch durch Klatschen bemerkbar machen. Meine Mutter schrie dann den ganzen Flur zusammen, bis ein Arzt kam und mich in letzter Sekunde vor dem Ersticken rettete – mit einem Luftröhrenschnitt."