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Forsyth löste beinahe Ost-West-Krise aus

Im Jahr 1964 hätte der Krimiautor Frederick Forsyth beinahe eine Krise zwischen den Mächten des Kalten Krieges ausgelöst. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtete er im Interview davon.

Der britische Krimiautor Frederick Forsyth („Der Schakal“, „Die Akte Odessa“) schildert in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören, wie er eine Beinah-Krise mit globaler Wirkung auslöste. Forsyth hatte am 24. April 1964 – in seiner Zeit als Korrespondent einer Nachrichtenagentur in Ostberlin – nachts verdächtige Truppenbewegungen der russischen Armee ausgemacht und nach London und Washington weitergemeldet.
Dort seien, so Forsyth rückblickend, Geheimdienstler aus den Betten geworfen worden. Erst durch einen Anruf in Moskau habe der Westen erfahren, dass der sowjetische Oberbefehlshaber in der DDR eine nächtliche Generalprobe für die Parade zum Maifeiertag angeordnet hatte. Forsyth wörtlich: „Und wie die Kommunisten damals so waren, taten sie das natürlich, ohne vorher jemanden in Kenntnis zu setzen.“
Das komplette Interview mit Frederick Forsyth erscheint im „sonntag“, der Wochenendbeilage der Tageszeitungen der Madsack Mediengruppe.