English
Menü

Fuchs fordert Nahles zu „klarer Kurskorrektur“ in Rentenfrage auf

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, fordert von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) eine andere Rentenpolitik.

„Ich wünsche mir eine klare Kurskorrektur der Bundesarbeitsministerin, die ja die Fakten kennt“, sagte Fuchs den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).  „1960 haben Männer durchschnittlich zehn Jahre Rente bezogen, Frauen durchschnittlich elf Jahre“, so Fuchs weiter. Heute seien es 19 und 23 Jahre. „Eine solche Mehrbelastung hält keine Rentenversicherung auf Dauer aus. Wir kommen deshalb nicht umhin, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln“, forderte der CDU-Politiker. 

Fuchs reagierte damit auf neue Zahlen der Rentenversicherung des Bundes, wonach die Rentenbezugsdauer noch nie so hoch gewesen ist, wie heute. Hubertus Bardt, Geschäftsführer des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), hatte deshalb eine schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 73 Jahre bis 2041 in Spiel gebracht. Nahles hatte diesen Vorschlag zurückgewiesen.