English
Menü

Gabriel: SPD will für Kanzlerkandidatur Programm und Person verbinden

Die SPD will ihren Kanzlerkandidaten erst benennen, wenn wesentliche Eckpunkte des SPD-Wahlprogramms stehen.

Das soll auf der Vorstandsklausur am 29. Januar in Nauen geschehen. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) begründete Parteichef Sigmar Gabriel das Vorgehen: „Wir werden – anders als Frau Merkel – Programm und Person verbinden.“Seine Partei wolle klar machen, „was wir für Deutschlands Zukunft tun wollen und wie wir Europa ändern müssen, damit es nicht auseinander fällt“. Seines Erachtens hätten zwölf Jahre Merkel und Schäuble in Europa „den Niedergang nicht aufgehalten, sondern eher beschleunigt“.

Die SPD wolle vor allem die Menschen,  die den Wohlstand erarbeiteten, die sich um ihre Kinder und die Pflege ihrer Eltern kümmerten und die das Land durch ihr Engagement zusammen hielten, wieder in den Mittelpunkt zu stellen.  „Damit haben wir  in dieser Legislatur angefangen. Aber vieles ging mit der Union nicht“, sagte der SPD-Vorsitzende.

Wichtig sei es,  „neuen Respekt vor der Leistung der Menschen in Deutschland“ zu entwickeln, von der Verkäuferin bis zum Ingenieur, von der Altenpflegerin bis zum Handwerksgesellen und zum Polizisten. „Und wir wollen neuen Respekt im Umgang miteinander. Denn der Rechtsradikalismus beginnt in unserem Alltagsumgang“, mahnte Gabriel.