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Gabriel: Urwahl des Kanzlerkandidaten unnötig

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hält eine Urwahl des Kanzlerkandidaten seiner Partei für unnötig.

Er selbst habe zwar die Möglichkeit einer Urwahl durch die SPD-Mitglieder stets befürwortet und in die Satzung schreiben lassen, sagte Gabriel den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Dienstag-Ausgaben).

„Ein Mitgliederentscheid setzt aber voraus, dass es ernsthafte Gegner gibt, also zwei, drei Leute, die sagen: ,Auf keinen Fall darf es der oder die andere werden! Ich bin besser!‘ Wenn es nicht so ist, wirkt das Verfahren unglaubwürdig. Man kann so etwas nicht als Schauspiel aufführen.“