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Göring-Eckardt: Union darf kein Bremsklotz sein

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, fordert von der Großen Koalition eine sachliche und zügige Griechenland-Entscheidung.

Göring-Eckardt hat die Bundesregierung aufgefordert, sich bei der Griechenland-Politik auf "eine sachliche und konstruktive Arbeitsebene" zu begeben, so wie dies Brüssel und Athen auch geschafft hätten. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem über 30 Tageszeitungen angehören, lobte die Grünen-Politikerin, dass mit der jüngsten Rettungsvereinbarung insbesondere wichtige Strukturreformen durchgesetzt werden konnten. Allerdings fehlten weiterhin realistische Lösungen bei der Schuldentragfähigkeit und umfassenden Investitionen. "Griechenland muss nun schnell auf die Gelder des Dritten Hilfspaketes zugreifen können. Der Streit in der Koalition muss deshalb schnell beendet werden." Die Union dürfe "nicht weiter der Bremsklotz sein, der diesen hart erarbeiteten Kompromiss weiter hinauszögert", verlangte Göring-Eckardt.