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"Große Koalition auch nach 2017 möglich"

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl will CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt die Wiederauflage einer Großen Koalition ausdrücklich nicht ausschließen.

„Ich halte nichts von Spekulationen vor einer Wahl über Koalitionen nach einer Wahl“, sagte die CSU-Abgeordnete dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Das Land müsse bestmöglich regiert werden. Das sei der Wählerauftrag und der Anspruch der CSU. Dieser Wählerauftrag sei zu erfüllen und „nicht irgendwelche Wunschvorstellungen mit wem oder mit wem man lieber nicht regieren möchte“, betonte die CSU-Landesgruppenchefin. „Die Menschen sollten uns wichtiger sein als irgendwelche Machtoptionen.“ Zugleich fehle ihr „auch mit Fantasie“ der Glaube an einen möglichen gemeinsamen Nenner zwischen Union und Grünen.

Von Flüchtlingen in Deutschland verlangte Hasselfeldt eine Anpassung an die deutsche Leitkultur. „Wir stellen klar, dass das Zusammenleben in einer Gesellschaft Regeln unterworfen ist“, sagt die CSU-Politikerin. Mit dieser Forderung solle allerdings niemand „provoziert“ werden. Zur Leitkultur gehörten die freiheitliche Selbstbestimmung des Einzelnen, Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern.