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Hans Meyer kämpft um Eberl

Hans Meyer, Präsidiumsmitglied beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, kämpft um seinen Manager Max Eberl.

„Immer wieder lese ich, dass Max‘ Name mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht wird. Dass unseren Verein gute Spieler, gute Trainer und gute Mitarbeiter verlassen, ist im Fußball immanent. Warum sollten also die Versuchungen vor einem sehr guten Manager wie Max haltmachen? Unser Klub wird sich intensiv und hoffentlich weiterhin erfolgreich um ihn bemühen“, schreibt er in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Was ist wirklich dran an den Bayern-Gerüchten? Meyers Kolumne endet bissig: „P.S. Das nächste Mal sprechen wir dann darüber, wenn wirklich konkret verhandelt werden muss - und nicht, nur weil gelangweilte Journalisten derartige „hochbrisante“ Themen bearbeiten wollen.“

Seit 2008 ist Eberl Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach; er hat aus einem Abstiegskandidaten einen Champions-League-Teilnehmer gemacht. Meyer zum RND: „Längst nicht allen gelingt der Sprung vom Fußballfeld auf den Managementsessel – weil sich mehr ehemalige Spieler diesen schwierigen Job zutrauen und sich darin versuchen, als sich wirklich eignen. Ich kenne genug Spieler, die an später denken. Aber auch genug, die keinen Willen und keine Fähigkeiten mitbringen, um ihren Traumberuf zu realisieren; wie im normalen Leben auch.“

Schon in dessen Profizeit schätzte Kulttrainer Meyer die analytischen Fähigkeiten Eberls: „Er hatte schon immer die Fähigkeit, die Innenseite seines Kopfes viel besser zu benutzen als die Außenseite (kein einziges Kopfballtor).“