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Hermann Schüller: "Die Euroleague ist eine verkappte NBA"

Hermann Schüller kritisiert den Machtkampf zwischen dem dem europäischen Basketballverband Fiba Europe und der Euroleague. "Dieser Konkurrenzkampf ist nicht gut für unseren Sport", sagte der Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg.

Im Machtkampf zwischen dem europäischen Basketballverband Fiba Europe und der Euroleague hat Hermann Schüller, Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg, das Verhalten beider Seiten kritisiert. "Dieser Konkurrenzkampf ist bedauerlich und nicht gut für unseren Sport", sagte Schüller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören.

Derzeit buhlen die Fiba Champions League und die Euroleague um die Gunst der besten Klubs – dem europäischen Basketball droht die Spaltung. In der Euroleague, einer geschlossenen Liga nach Vorbild der NBA, spielen ab Sommer 16 Vereinsmannschaften. Der deutsche Meister soll eine Wildcard erhalten. Für die neu gegründete Champions League wiederum sollen sich die Mannschaften sportlich über die nationalen Meisterschaften qualifizieren – allerdings haben die Spitzenklubs aus Spanien, Griechenland, Russland und der Türkei bereits fest für die Euroleague zugesagt. 
Die Bundesligisten entscheiden bei einem Treffen am Donnerstag, an welchem Wettbewerb sie ab Sommer teilnehmen wollen. Baskets-Geschäftsführer Schüller sagte: "Die Euroleague ist ein Wettbewerb der Etablierten. Das ist eine verkappte NBA. Ich bin aber ein Fan des sportlichen Wettkampfs, deshalb bevorzuge ich die Champions League." Schüller glaubt, dass viele Kollegen aus der Basketball-Bundesliga (BBL) ähnlich denken. "Ein Großteil der Klubs wird sich zur Champions League bekennen", sagte Schüller dem RND.