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"Künftige Ost-Rentner dürfen nicht schlechter gestellt werden"

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat vor einer übereilten Regelung bei der anstehenden Angleichung der Renten in Ost und West gewarnt.

Vor dem Hintergrund des Gesetzentwurfs von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sagte Tillich gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzerks Deutschland (RND): "Auf keinen Fall dürfen derzeitige oder zukünftiger Rentner in Ostdeutschland schlechter gestellt werden."

Der Gesetzentwurf, der sich in der Kabinettsabstimmung befindet, sieht ab 2020 das Ende der rentenrechtlichen Höherbewertung der noch immer niedrigeren Ostlöhne vor. Tillich mahnte deshalb: "Die Ost-West-Angleichung der Renten bedarf einer sorgfältigen Lösung."