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Maffay hilft Flüchtlingen: "Ich weiß, wie es ist, fremd zu sein"

Er selbst floh als 14-Jähriger aus Rumänien – darum liegt Rockstar Peter Maffay das Schicksal von Flüchtlingen in Deutschland besonders am Herzen.

„Ich kann nachfühlen, wie es ist, wenn man irgendwo hinkommt, wo man als Fremder gilt“, sagte Maffay im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Vier Familien hat er auf seinem Anwesen in Dietlhofen in Oberbayern aufgenommen. Das sei zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch: Freundschaft teilen und Hilfe anzubieten, damit jemand in Deutschland Fuß fassen kann, seien die Dinge, die heutzutage zählen. Zornig wird der 65-Jährige, wenn Politiker sich einerseits scheuen, das Wort „Obergrenze“ in den Mund zu nehmen, aber gleichzeitig mit anderen Staaten darüber verhandeln, wie sie Europa abschotten können: „Das finde ich ziemlich verlogen.“