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Matthias Brandt: „Ich hatte eine glückliche Kindheit“

Der Schauspieler Matthias Brandt (55) hat die Zeit, in der sein Vater Willy Brandt Bundeskanzler in der Bonner Republik war, in sehr guter Erinnerung.

"Ich hatte eine glückliche Kindheit", sagte der Schauspieler in einem Interview des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND), dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören. Seine Kindheit sei eigentlich ganz normal gewesen. Bis heute schätzt er das Verhältnis, das er zu seinen Eltern hatte und das sich deutlich von  den Beziehungen abhebt, die man in modernen Familien beobachten könne. „Ich wollte meine Eltern nicht als Spielkameraden“, sagte Brandt dem RND. Der Schauspieler plädiert dafür, Kinder auch heute „ein wenig mehr nebenbei laufen zu lassen“.

In den 14 Kurzgeschichten seines am Freitag erschienenen Erzählbands „Raumpatrouille“ lässt Brandt seinen Vater meist als distanziert, am Ende aber auch als zugewandt und liebevoll erscheinen. Derzeit filmt Matthias Brandt mit Regisseur Tom Tykwer an „Berlin Babylon“, einer Krimiserie, die in der Weimarer Republik spielt. Am morgigen Sonntag ermittelt er in dem „Polizeiruf 110“-Krimi „Wölfe“ zum elften Mal als Kommissar von Meuffels.