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Rentendebatte: Spahn warnt vor "Überbietungswettbewerb" mit der SPD

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat seine Partei in der Rentenfrage vor einem "Überbietungswettbewerb" mit der SPD gewarnt.

Angesichts der Verhandlungen zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer zur zukünftigen Rentenpolitik sagte Spahn des Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland: „Wir müssen vermeiden, jetzt in einem Überbietungswettbewerb Erwartungen zu wecken, die später enttäuscht werden müssen.“ Die Milliarden, die jetzt ins Schaufenster gestellt würden, ließen sich nachhaltig nicht finanzieren. "Zudem sollten wir endlich aufhören, die Renten-Panik zu schüren", mahnte Spahn. Es seien mehr als fünf Mal so viele Kinder in Deutschland von Armut betroffen als Rentner. Da liege das eigentliche Problem.

In dem Interview verwies Spahn darauf, dass für die meisten Menschsein derzeit "eher Fragen von Recht und Ordnung im Mittelpunkt" stünden. Dabei erinnerte Spahn an die große Zahl der nicht erfolgten Abschiebungen im Flüchtlings- und Asylbereich. "Es ärgert auch mich  wahnsinnig, dass Hunderttausende Ausreisepflichtige es schaffen, in Deutschland zu bleiben und Sozialleistungen zu bekommen. Wir sollten alles daran setzen, das abzustellen."