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Schmidt: Keine „Strafsteuern“ auf tierische Nahrungsmittel

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat den Vorstoß des Umweltbundesamtes zurückgewiesen, zum Schutz des Klimas Tierprodukten wie Milch und Fleisch das Mehrwertsteuerprivileg zu streichen.

Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte Schmidt: „Die Forderung des Umweltbundesamtes nach Steuererhöhungen auf Fleisch und Milch ist nicht neu und wird nicht dadurch besser, dass man sie regelmäßig wiederholt." Verbraucherinformation und Ernährungsbildung seien die Grundlagen für eine informierte Kaufentscheidung. „Künstliche Preiserhöhung durch eine Steuererhöhung - in die Staatskasse - helfen weder Tierwohl, Umwelt noch den Verbrauchern", sagte Schmidt. „Ich will den Bürgern nicht durch Strafsteuern vorschreiben, was auf den Tisch kommt."

Maria Krautzberger, die Präsidentin der Umweltbehörde, hatte dafür plädiert, den Mehrwertsteuersatz für tierische Nahrungsmittel von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen.