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Schriftsteller Irving sieht Trump als kleineres politisches Übel

Mit Blick auf den US-Präsidentschaftswahlkampf betrachtet John Irving (74) Donald Trump als vergleichsweise kleines politisches Übel.

„Hundert Mal schlimmer als Donald Trump wäre der zweitstärkste Kandidat der Republikaner gewesen, ein evangelikaler Christ. Ted Cruz ändert seine Meinung nie. Er glaubt, er steht auf Gottes Seite. Ein gefährlicher Mann“, sagte der US-Schriftsteller den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Sonnabend-Ausgaben).

Irving hat kürzlich seinen 14. Roman „Straße der Wunder“ veröffentlicht, die Geschichte eines mexikanischen Müllkippenkindes, das durch ein Marienwunder erst Ziehsohn eines schwulen Paares und später ein berühmter Schriftsteller in den USA wird. Als Kommentar auf unsere Gegenwart sieht Irving das Buch nicht: „Ich glaube fest an das Zurückblicken. Die Regel für die richtige Zeit zu schreiben ist: Warte zehn Jahre, und dann schau, worauf du immer noch sauer bist. Dann schreibe darüber.“