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Tatort-Kommissar Hartmann mag keinen „gebauten Schrott“

Der Schauspieler Jörg Hartmann hat ein Faible für gute Architektur: "Ich brauche schöne Städte, ich nehme sie auf wie schöne, unberührte Natur oder ein gutes Essen", sagte der „Tatort“-Kommissar dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Hässlich Städte machten ihn "traurig, wütend und aggressiv", sagte der Darsteller der Fernsehserie "Weissensee": "Wenn ich ein schlechtes Theaterstück sehe oder einen grauenvollen Film, kann ich einfach aus der Vorstellung abhauen. Bei gebautem Schrott habe ich diese Wahl aber nicht. Der umgibt mich nämlich überall."

Danach gefragt, in welche Städte ihn eine Zeitreise führen würde, antwortete der 46-Jährige: "Auf jeden Fall würde ich nach Dresden reisen, in die Zeit des Barock. Aber auch die Zwanzigerjahre in Berlin fände ich spannend." Seine starken emotionalen Reaktionen auf hässliche Häuser und schlechte Städteplanung begründete Hartmann damit, dass er als Kind erleben musste "wie der schöne Obstgarten hinter unserem Haus einer Umgehungsstraße zum Opfer fiel".