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Tauber lobt hochrangig besetztes schwarz-grünes Treffen in Berlin

CDU-Generalsekretär Peter Tauber sieht das Spitzentreffen von 15 Unions- und 15 Grünen-Politikern am Mittwoch in Berlin als Teil eines „notwendigen Prozess des Kennenlernens“.

Den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland sagte Tauber: „Es ist gut, dass das bevorstehende Treffen mit   Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen  personell höher aufgehängt ist.“. Außerdem wird Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt anwesend sein. Tauber meinte, das sei auch „eine indirekte Antwort“ auf die Kurzzeit-Teilnahme von SPD-Chef Sigmar Gabriel vor zwei Wochen an dem Treffen von SPD, Linken und Grünen. „Bei denen ging es um die Macht, bei uns geht es um Inhalte“, sagte Tauber.

Dagegen mahnt der Grüne Jürgen Trittin: „Schön wäre es, wenn auch Horst Seehofer zu einem solchen Treffen käme.“ Im Übrigen sei wegen der Betonung des eigenständigen Charakters der Grünen der dem linken Flügel zugerechnete Co-Fraktionschef Anton Hofreiter bewusst nicht zum jüngsten Rot-Rot-Grün-Treffen gegangen. „Wie ernst es dagegen Katrin Göring-Eckardt wirklich mit der Eigenständigkeit nimmt, sieht man, dass sie zu Schwarz-Grün geht“, kritisierte  Trittin.