English
Menü

Tauber nimmt die Medienmacher in die Pflicht

In der Debatte um Falschnachrichten in sozialen Netzwerken hat CDU-Generalsekretär Peter Tauber die Medien zu mehr Sensibilität ermahnt.

 Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND, wies Tauber eine einseitige Verantwortung der Politik bei der Abwehr von sogenannten Fake News zurück:  „Die Frage, wie man damit im Wahlkampf umgeht, ist für die Medien mindestens genauso relevant wie für die Politik.“ Mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf sagte Tauber, es könne ja auch jemand für eine bestimmte Partei sogenannte „Social Bots“ als Meinungsmaschinen einsetzen, ohne dass sie das wisse und möchte. „Und diese Partei muss dann erstmal nachweisen, dass sie es nicht war“, sagte Tauber zur Forderung nach einem Allparteien-Abkommen mit dem Ziel der generellen Absage an meinungsmanipulierende Stimmungsroboter. „Journalisten stehen also auch in der Pflicht, solche Geschichten oder Fake News nicht einfach wegen der Klickzahlen schnell hochzujazzen, sondern zunächst gründlich zu prüfen“, mahnte der CDU-Generalsekretär. „Hier wünsche ich mir genau so viel Sensibilität wie das von den Parteien auch verlangt wird.“