English
Menü

Uli Hoeneß zum Fall Gerd Müller: "Es ist furchtbar"

Das Bekanntwerden der Demenz-Erkrankung Gerd Müllers hat die Sportwelt erschüttert. Auch Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich zu Wort gemeldet.

„Es ist furchtbar. In den letzten Jahren kam er noch relativ regelmäßig an die Säbener Straße, ließ sich von den Physiotherapeuten behandeln, fuhr zu den Spielen der zweiten Mannschaft mit, dann aber kam die Demenz“, sagt Uli Hoeneß in einem Buch über Gerd Müller, das am 12. Oktober erscheint (riva-Verlag) und aus dem das RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem mehr als 30 Tageszeitungen gehören, exklusive Auszüge heute druckt.

Weitere Auszüge aus Teil eins der Serie des RedaktionsNetzwerks Deutschland, in dem es um den Fortschritt der schrecklichen Krankheit geht:

Selbst Alltagsroutinen wie die körperliche Hygiene oder kleine Besorgungen stellen Gerd Müller inzwischen vor große Schwierigkeiten.

Von der zweiten Saisonhälfte 2012/2013 fiel es Müller aufgrund seiner vorangeschrittenen Krankheit immer schwerer, seinen Aufgaben als Assistenztrainer der zweiten Mannschaft nachzukommen. Dennoch kam er weiter an die Säbener Straße, um sich auf dem Fahrradergometer ein wenig sportlich zu betätigen, in die Sauna zu gehen und sich bei der Massage zu entspannen. Die Spieler behandelten ihn weiter respektvoll, Müller blieb einfach Teil der Bayern-Familie. Bei den Heimspielen saß er auf der Trainerbank, an den Besprechungen in der Kabine nahm er jedoch nicht mehr teil. Gerd Müller hatte man inzwischen einen eigenen Fahrer zur Seite gestellt, er reiste nicht mehr mit dem Mannschaftsbus.