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Verteidigungsexperte Kiesewetter: Nato sollte Trump beim Wort nehmen

Der CDU-Verteidigungsexperte und „Transatlantiker“ Roderich Kiesewetter hat die europäischen Nato-Partner dazu aufgefordert, den künftigen US-Präsidenten Donald Trump beim Wort zu nehmen.

„Wenn es Trump schafft, im Rahmen der von ihm angekündigten nuklearen Abrüstung Russland dazu zu bewegen, seine Atomwaffen aus dem Kaliningrader Gebiet abzuziehen, wäre das sogar ein Beitrag zu mehr Stabilität in Europa“, sagte Kiesewetter dem RedaktionsNetzwerk (RND).

Auch wenn Trump die Strategie verfolge, unkalkulierbar zu sein, zu irritieren und zu verunsichern, gehe er davon aus, dass Trump die Werte der transatlantischen Beziehungen nicht infrage stellen werde. Trumps Forderung nach höheren Verteidigungsausgaben wies der CDU-Politiker zurück. „Deutschland besitzt eine hochmoderne Armee. Die eingeforderten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Militärausgaben würden angesichts der starken Wirtschaftsleistung Deutschlands 64 Milliarden Euro im Jahr bedeuten. Das kann Trump nicht ernsthaft wollen“, erklärte Kiesewetter.