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Von der Leyen: Einsatz in Mali eine der gefährlichsten Missionen

Vor dem Bundestagsbeschluss zum Bundeswehreinsatz in Mali warnt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor den möglichen Folgen „einer der gefährlichsten Missionen“, an denen sich die Bundeswehr im Auftrag der Vereinten Nationen beteiligt.

„Nordmali ist sehr unruhig, entsprechend gefährlich ist der Einsatz für unsere Soldaten“, sagte von der Leyen im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Wir beteiligen uns dort an einer der gefährlichsten Missionen der Vereinten Nationen, das sollten wir nicht unterschätzen.“

Die Bundesregierung hat Anfang Januar beschlossen, dass sich Deutschland im Rahmen der VN-Mission MINUSMA verstärkt in dem westafrikanischen Land engagieren soll, um zur Stabilisierung Malis beizutragen.

Die Verteidigungsministerin rechnet mit einem langen Einsatz. „Wir sollten mit Geduld an diese Aufgabe herangehen, die wir ja erst beginnen“, sagte von der Leyen. Ziel sei es, Mali in die Lage zu versetzen, sich selber gegen Terror und Zerfall zur Wehr zu setzen und wieder auf eignen Beinen zu stehen. „Das wird dauern."