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Von der Leyen: Handwaffen nicht mehr zum Anfassen präsentieren

Die Bundeswehr hatte bei ihrem Tag der offenen Tür Kinder mit Kriegswaffen spielen lassen - nun zieht Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Konsequenzen.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zieht Konsequenzen aus der Affäre um Kriegsspiele mit Kleinkindern anlässlich des Tags der Bundeswehr in der Albkaserne/Lager Heuberg in Stetten am kalten Markt (Baden-Württemberg).„Um so etwas für die Zukunft von vornherein auszuschließen, habe ich entschieden, dass  auf künftigen Tagen der Bundeswehr keine Handwaffen zum Anfassen mehr präsentiert werden“, sagte von der Leyen den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).

In der Albkaserne waren Vorschulkinder in den spielerischen Gebrauch mit Gewehren und Maschinenpistolen durch Soldaten eingewiesen worden. Von der Leyen  sagte, am Standort Stetten sei „trotz klarer Vorschriften ein bedauerlicher Fehler passiert“. Der Tag der Bundeswehr mit mehr als einer Viertelmillion Besuchern und 10 000 beteiligten Soldaten und zivilen Beschäftigten sei generell ein Erfolg, betonte die Ministerin.