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Von der Leyen will auch nach 2017 Verteidigungsministerin bleiben

Ursula von der Leyen strebt regierungspolitisch nicht nach neuen Herausforderungen: „Mein Platz ist im Bendlerblock – auch nach der nächsten Wahl.“

Noch bevor der nächste Bundestagswahlkampf überhaupt losgeht und noch ehe die großen Parteien ihre Spitzenkandidaten nominiert haben hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihre bisherige Job-Hopping-Tätigkeit in der Regierung für beendet erklärt. Gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, RND, erklärte die CDU-Politikerin unmissverständlich: „Mein Platz ist im Bendlerblock“, dem Hauptstadtsitz des Verteidigungsministeriums. „Ich möchte sehr gerne als Verteidigungsministerin weitermachen.“ Sie habe so viele Modernisierungsprojekte für die Truppe auf den Weg gebracht, „daran will ich weiterarbeiten“. Bei den Projekten, die mit ihr verbunden seien, nannte Frau von der Leyen „die Trendwende in Material und Personal, in den Finanzen, aber auch wie Deutschland international seine gewachsene Verantwortung wahrnimmt“.

Inzwischen nerve sie auch nicht mehr der Vorwurf, sie setze sich bei ihrer politischen Arbeit gern öffentlich in Szene.  „Der Vorwurf begleitet mich schon so lange, dass ich ihn inzwischen einfach ausblende.“ Im Übrigen begegne ihr oft das gleiche Medienverhalten: „Fotografen wollen meist immer nur das eine Bild: Frau steht neben schwerem Militärgerät.“

Die Ministerin räumte in dem Gespräch ein, dass sie zu Beginn ihrer Tätigkeit im Verteidigungsressort „vom Militärfach kaum Ahnung“ gehabt habe. Es sei für sie ein Sprung ins kalte Wasser gewesen. „Ich wusste aber aus meinen früheren Ämtern, wie man sich schnell in neue Themen einarbeitet.“ Neu sei für sie aber gewesen, „das riesige operative Geschäft in einer Organisation mit 250.000 Menschen gut zu führen“.