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Vorwürfe gegen VW in USA: Konzern verhindert Arbeitnehmervertretung

Volkswagen in Amerika kommt nicht zur Ruhe. Inmitten des Abgasskandals erhebt nun auch die US-Gewerkschaft UAW schwere Vorwürfe gegen die Autobauer.

Der Konzern setze entgegen seiner offiziellen Aussagen alles daran, eine Arbeitnehmervertretung im Werk Chattanooga zu verhindern. "Es ist kein Zufall, dass Chattanooga weltweit das einzige Werk von Volkswagen ist, in dem die Mitarbeiter keine eigene Stimme besitzen", sagte Gewerkschaftsschatzmeister Gary Casteel dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem 30 Zeitungen angehören.

Die "United Auto Workers Union" pflegt seit Jahren enge Kontakte zur IG Metall und zu Arbeitgebern in Deutschland. Aber gerade die Gespräche mit VW seien überaus schwierig: "Unser Bemühen, miteinander zu kooperieren, wird einfach ignoriert."

Ein Sprecher des VW-Werkes in Chattanooga sagte: "Selbstverständlich respektieren wir die Rechte unserer Arbeitnehmer, über eine eigene Vertretung zu entscheiden. Aber eine Gewerkschaft, die nur einen Teil der Mitarbeiter repräsentiert, würde die Belegschaft auseinanderbrechen.“