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Hirte: Der Westen kann von den neuen Ländern lernen

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), glaubt, dass der Westen viel von den neuen Bundesländern lernen kann.

Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte er: „In den neuen Bundesländern werden häufig Entwicklungen vorweggenommen, die in Zukunft auch in anderen Regionen Deutschlands eine Rolle spielen werden. Der Osten hat praktisch 30 Jahre Vorsprung bei der demografischen Entwicklung, die hier in den 1990-er Jahren stark von Abwanderung geprägt war.“

Von den Strategien, die im Osten angewendet werden, könnten auch Regionen im Westen profitieren, sagt Hirte. Der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sagt: „Wenn Bund und Länder darauf gute Antworten finden, kann der Westen vom Osten lernen, wie es gehen kann.“ Als Beispiel nannte er den Ärztemangel: „Überall auf dem Land fehlen Ärzte. Im Osten haben wir vielerorts schon eine Antwort: Mit Medizinischen Versorgungszentren, die den Polikliniken aus DDR-Zeiten ähneln. Die neue Ärztegeneration, besonders die Frauen, arbeiten lieber angestellt in solchen Zentren als allzeit verfügbar als Landarzt alten Stils.“