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Schulz sieht keine Belastung wegen Schröders Rosneft-Berufung

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz glaubt nicht daran, dass die Debatte um die Berufung von Altkanzler Gerhard Schröder in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft seinen Wahlkampf belastet.

„Mein Freundeskreis ist für solche Fragen ein guter Indikator. Keiner meiner Freunde hat mich auf Schröder angesprochen“, sagte Schulz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich habe Gerd Schröder deutlich gesagt, dass ich das Angebot an seiner Stelle nicht annehmen würde. Dabei bleibe ich auch“, fügte Schulz hinzu. „Aber ich glaube, die Menschen bewegen noch andere Themen.“

Er selbst pflege als SPD-Vorsitzender einen anderen Führungsstil als Schröder, sagte Schulz. „Ich versuche zum Beispiel viel stärker, alle Strömungen der Partei mitzunehmen. Deshalb ist die SPD geschlossen wie nie.“