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Schriftsteller Sten Nadolny: Zeitenlauf hat sich seit der „Entdeckung der Langsamkeit" noch beschleunigt

Der Schriftsteller Sten Nadolny (75) denkt, dass sich der Lauf der Dinge seit seinem Weltbeststeller „Die Entdeckung der Langsamkeit“ aus dem Jahr 1983 eher noch beschleunigt hat.

Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte er: „Die Langsamkeit ist immer mehr zu einem Ort der Sehnsucht geworden, die Menschen haben keine große Aussicht darauf, dort jemals anzukommen. Denn wer kann es sich schon leisten, langsam zu sein – außer einem Zauberer vielleicht!“ Damit spielt Nadolny auf seinen jüngsten Roman „Das Glück des Zauberers“ an. Darin geht es um einen Magiebegabten, der seine Fähigkeiten an seine Enkelin weitergeben will. Nadolnys „Entdeckung der Langsamkeit“ dreht sich um einen Polarforscher, der sich der Schnelllebigkeit der Zeit widersetzt.