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Riexinger hält von einer neuen Volkspartei wenig

Der Parteivorsitzende der Linken, Bernd Riexinger, bleibt bei seiner Ablehnung der von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht geforderten linken Sammlungsbewegung – egal wie das Votum der SPD-Basis zur Großen Koalition ausgeht.

„Ich bin mir nicht sicher, ob uns diese Idee hilft. Die Linke hat in jungen, urbanen Milieus, in den Großstädten gewonnen. Die verstehen genau so wenig wie unsere Mitglieder der ersten Stunde, warum sich die Fraktionsvorsitzende in Interviews eine neue Volkspartei wünscht“, sagte Riexinger dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Donnerstag). „Das schwächt uns in einer Zeit, in der wir als Linke geeint und stark auftreten müssen. Wir wollen weiter Brücken bauen. Auch zu enttäuschten SPD-Genossen oder linken Grünen. Es geht darum, gesellschaftlich etwas zu bewegen.“