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Von der Leyen: „Lagenstein steht für die Bundeswehr von heute“

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht in der Umbenennung der Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover in Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne ein wichtiges Signal: „Lagenstein steht für die Bundeswehr von heute“, sagte von der Leyen den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND, Mittwochausgaben).

Der 2014 in Afghanistan getötete Tobias Lagenstein  „steht stellvertretend für die vielen tausend Einsatzsoldaten der Bundeswehr“, sagte von der Leyen. Es werde ein geachteter und hoch professioneller Soldat geehrt.  „Er kannte die Gefahr seines Berufes und er hat sich mit seinem Leben für die Verteidigung unserer Freiheit und unserer Werte eingesetzt. Das ist ein Vorbild für unsere jungen Soldaten.“
In diesem Zusammenhang verteidigte von der Leyen den langen Afghanistan-Einsatz: „Wenn wir Afghanistan zu früh verlassen, dann droht dort eine Entwicklung wie in Syrien oder Libyen: Der Terror gewinnt die Oberhand und die Folgeprobleme, inklusive der Flüchtlinge, landen bei uns an der Haustür.“