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Drei Viertel der Bevölkerung zweifeln an Rechtmäßigkeit von Asylentscheidungen

Drei Viertel der Bevölkerung zweifeln angesichts der Affäre um die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) generell an der Rechtmäßigkeit von Asylbescheiden in Deutschland. Das geht aus dem „RND-Wahlmonitor“ des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das RedaktionsNetzwerk Deutschland hervor, einer Repräsentativbefragung mit 2002 Teilnehmern ab 18 Jahren.

Demnach gaben 40 Prozent der Befragten an, der Rechtsmäßigkeit von Asylentscheidungen in Deutschland generell „überhaupt nicht“ zu vertrauen, 34 Prozent „eher nicht“. In der Wählergunst liegt die SPD laut RND-Wahlmonitor nur noch einen Prozentpunkt vor der AfD. Die Sozialdemokraten verloren in der Sonntagsfrage gegenüber der letzten Umfrage Ende April einen Punkt und kommen noch auf 17 Prozent. Die AfD legte dagegen einen Prozentpunkt zu und steht nunmehr bei 16 Prozent. Die Union verbesserte sich auf 33 Prozent (+1), die Linkspartei auf 11 Prozent (+1). Die FDP verharrt bei 9 Prozent.

Für den RND-Wahlmonitor wurden vom 25. bis 29. Mai 2002 Männer und Frauen über 18 Jahren befragt.