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FDP-Vize Strack-Zimmermann zeigt sich offen für Frauenquote

FDP-Vizechefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich für eine Frauenquote in ihrer Partei ausgesprochen. Zwar sei dies das letzte Mittel, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind. „Aber einer modernen Partei steht es gut zu Gesicht, innerhalb einer Diskussion nicht von vorne herein Möglichkeiten auszuschließen“, sagte Strack-Zimmermann dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Sonnabendausgaben).

Unmittelbar vor Beginn des Bundesparteitags der Liberalen plädierte die FDP-Politikerin für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis. „Wenn Sie erfolgreich Politik machen wollen, macht es wahrlich Sinn, Männer und Frauen gleichermaßen für die Arbeit zu begeistern. Sobald Frauen mit am Tisch sitzen, ändert sich nicht nur die Sprache, sondern auch die Sichtweis auf die Dinge. Ja, die FDP sollte unbedingt weiblicher werden und auch ihre oft sehr nüchterne Sprache, mit der sie Problemlösungen beschreibt, unbedingt ändern", erklärte Strack-Zimmermann. „Ich bin sehr sicher, dass Frauen auf das Machogehabe mancher Kollegen einfach keine Lust haben. Ewig den Colt in der Hand, das nervt.“

In der Russlandfrage stellte sich die FDP-Vizechefin hinter den Kurs von Christian Lindner und gegen das einseitige Lockern der westlichen Sanktionen. „Putin versteht nur eine klare Sprache. Entgegenkommen bedeutet für ihn Schwäche", sagte Strack-Zimmermann.