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Gerst sorgte persönlich für Einladung von Sigmund Jähn zu seinem Start

Bei der Einladung zum Weltraum-Start von Alexander Gerst am kommenden Mittwoch haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäische Raumfahrtagentur ESA den ersten Deutschen im All, Sigmund Jähn, offenbar völlig vergessen.

„Alexander Gerst hat mich aus seinem letzten Urlaub vorm Start angerufen und mir gesagt, dass er sich freue, mich beim Abheben dabei zu haben. Da habe ich ihm erzählt, dass daraus nichts würde – weil ich keine Einladung erhalten hätte. Zwei Tage später war sie im Kasten“, sagte der 81-Jährige Jähn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Donnerstagausgaben). „Das hatte Alex durchgesetzt, das macht nicht jeder. Ich war auch bei seinem ersten Start dabei. Nun freue ich mich für ihn auf den zweiten. Am liebsten würde ich mit einsteigen“, so Jähn im RND-Interview. Der pensionierte NVA-General arbeitete nach der Wiedervereinigung 15 Jahre als Berater für das DLR und die ESA in Moskau.

Die Interview-Passage

RND: Herr Jähn, wo erleben Sie den Start von Alexander Gerst?

Jähn: Live vor Ort. In Baikonur. Dafür hat der Alex gesorgt.

RND: Das ist ja eine nette Geste.

Jähn: Das ist mehr. Wir verstehen uns sehr gut. Alexander Gerst hat mich aus seinem letzten Urlaub vorm Start angerufen und mir gesagt, dass er sich freue, mich beim Abheben dabei zu haben. Da habe ich ihm erzählt, dass daraus nichts würde – weil ich keine Einladung erhalten hätte. Zwei Tage später war sie im Kasten. Das hatte Alex durchgesetzt, das macht nicht jeder. Ich war auch bei seinem ersten Start dabei. Nun freue ich mich für ihn auf den zweiten. Am liebsten würde ich mit einsteigen..