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AfD verzichtet auf Sitzungssaal im Reichstag

Die Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland (AfD) verzichtet auf einen Raum auf der Fraktionsebene in einem der Türme des Reichstagsgebäudes.

Die drittstärkste Fraktion im 19. Deutschen Bundestag wird in einem angrenzenden Bürogebäude tagen. Das bestätigte Parteisprecher Christian Lüth am Dienstagabend dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „An einem Turm hängt sicherlich nicht die Sacharbeit", sagte Lüth.

Der Sitzungssaal im Jakob-Kaiser-Haus befindet sich in der Nachbarschaft der künftigen AfD-Abgeordnetenbüros. Für die noch 92 Fraktionsmitglieder stellt die Bundestagsverwaltung zunächst 70 Räume zur Verfügung. Bis zum Jahresende sollen die restlichen Büros geräumt sein. Auch die Abgeordneten der FDP-Fraktion sollen in das Gebäude in der Dorotheenstraße 93 einziehen.

Die vier Türme des Reichstags werden zurzeit von den vier Fraktionen des alten Bundestags genutzt. In der vorvergangenen Legislaturperiode hatten sich Linke und Grüne einen Turm geteilt. Das könnte sich nun wiederholen, wenn die FDP auf einem eigenen Turm besteht.