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Albig sieht kaum Siegchancen gegen Merkel

Der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig sieht nur noch minimale Siegchancen der SPD gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Leider bestätigt sich meine Analyse von 2015. Es ist unglaublich schwer, gegen eine Politikerin vom Typus Angela Merkel erfolgreich Wahlkampf zu machen“, sagte Albig im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstagsausgabe). „Die Frau strömt eine unendliche Langeweile aus, und das kommt bei den Deutschen leider gut an.“ Die Union sei durchaus besiegbar, für Merkels „potenzielle Nachfolger“ gelte das ebenso, aber „gegen sie ist es leider sehr schwer“, sagte Albig.

Als Konsequenz fordert der 54-Jährige die SPD auf, auch als Juniorpartner offen für eine erneute Koalition mit der Union zu sein. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich einen Ausschluss einer Großen Koalition, die wir leider nicht führen, für falsch hielte“, sagte Albig. „Meine Partei steht für eine Politik, die das Leben der Menschen besser macht. Und diese Politik will ich in der Regierung sehen – nicht in der Opposition.“