English
Menü

Bartsch: Franco A. könnte Spitzel des Geheimdienstes gewesen sein

In der Affäre um den terrorverdächtigen Soldaten Franco A. wachsen die Zweifel an den Behörden.

„Wer glaubt, Franco A. habe allein gehandelt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann“, sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Bartsch äußerte den Verdacht, der Offizier der Bundeswehr könne von deutschen Geheimdiensten angeworben worden sein, um die Flüchtlingsszene zu beobachten. „Das Verwaltungschaos ab Herbst 2015 mit Hunderttausenden Asylbewerbern bot Geheimdiensten die einmalige Gelegenheit, Spione einzuschleusen.“ 

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Tobias Lindner warf Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Fehler in seiner früheren Tätigkeit als Verteidigungsminister vor. „Damals wurden beim MAD massiv Stellen gestrichen“, sagte Lindner.