English
Menü

CDU-Außerpolitiker Röttgen sieht sich bei Entlassung des FBI-Chefs an Watergate-Affäre erinnert

Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestag, sieht sich durch die Entlassung von FBI-Chef James Comey an die Vorgänge rund um Richard Nixon und die Watergate-Affäre erinnert.

„Mich beruhigt, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner einhellig ihre Entrüstung über diesen Vorgang zum Ausdruck bringen. Allerorten wird der Ruf nach einem Sonderermittler laut – wie seinerzeit bei Richard Nixon und der Watergate-Affäre“, sagte Röttgen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Trump habe die demokratischen Regeln in eigener Sache übertreten. „Sollte der US-Präsident glauben, durch diese Personalentscheidung die Russland-Affäre loszuwerden, hat er sich getäuscht. Das genaue Gegenteil wird der Fall sein“, sagte Röttgen.

„Die Entlassung von FBI-Chef James Comey hat eingeschlagen wie eine Bombe. In den USA herrscht allgemeine Alarmstimmung. Mich beruhigt, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner einhellig ihre Entrüstung über diesen Vorgang zum Ausdruck bringen. Die parlamentarische Kontrolle ist noch voll funktionsfähig. Allerorten wird der Ruf nach einem Sonderermittler laut – wie seinerzeit bei Richard Nixon und der Watergate-Affäre.