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CSU will in GroKo-Gesprächen Pflege-Verbesserungen durchsetzen

Die CSU will in den Gesprächen über eine Große Koalition schnelle Pflege-Verbesserungen durchsetzen.

„Wir wollen die Situation von Pflegebedürftigen und Pflegenden verbessern“, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Winterklausur der CSU-Bundestagsabgeordneten, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt und bei dem Treffen in Kloster Seeon beschlossen werden soll. „Dazu gehören unter anderem attraktivere Arbeitsbedingungen durch eine höhere Bezahlung der Pflegekräfte, eine Ausbildungsoffensive und Weiterqualifizierungsmaßnahmen.“

Ein guter und würdiger Umgang mit alten Menschen und die Pflege der Pflegenden, der pflegenden Angehörigen und Mitarbeitern in Pflege- und Gesundheitsberufen seien Schlüsselfaktoren für eine starke Gesellschaft. „Damit die Pflege für Angehörige nicht zum Armutsrisiko wird, soll auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern künftig erst ab einem Einkommen in Höhe von 100 000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden“, so eine weitere Forderung der CSU-Landesgruppe.

Die Bundestagsabgeordneten dringen außerdem auf ein Sofortprogramm, mit dem die Personalausstattung in der Altenpflege und im Krankenhaus gezielt verbessert werden könne. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen solle die ambulante Pflege gestärkt und ein bundesweites Investitionsprogram für Kurzzeitpflege aufgelegt werden, um Angebote in der Kurzzeit- und Tagespflege deutlich auszubauen.